Digitalisierung und Apps - community4you AG in der Expertenrunde eines Fuhrparkmagazins

„bfp fuhrpark + management“: das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber lud zum Thema „Apps sind auf dem Vormarsch: Auch in Fuhrparks?“ zum Gespräch.

Digitalisierung und Apps - community4you AG in der Expertenrunde eines Fuhrparkmagazins

Die Transition zur Industrie 4.0 betrifft auch die Logistik- und Fuhrparkbranche. Über aktuelle Fragen insbesondere zum Thema "Sind Apps auch im Fuhrpark auf dem Vormarsch" diskutierte Wolfgang Schäffer - Redakteur des Fachmagazins bfp fuhrpark + management - u.a. mit den Vorstandsmitgliedern der community4you AG.

Wolfgang Schäffer | Ohne Apps für Smartphones ist die digitale Welt nicht mehr vorstellbar. Doch wie verbreitet sind die Applikationen inzwischen im Fuhrparkmanagement?
Apps haben in den vergangenen Jahren weite Verbreitung gefunden. Warum also sollen sie nicht auch das Fuhrparkmanagement erleichtern? Es sind unterschiedliche Entwickler, Dienstleister und auch Hersteller, die mit speziellen Apps die Arbeit der Fuhrparkveranwortlichen effizienter und den Berufsalltag der Fahrer einfachen machen wollen. 

Wer hat Zugriff?
Die community4you AG in Chemnitz bietet in Kombination zur Fuhrparkmanagement Software comm.fleet und der Leasingmanagement Software comm.lease mit comm.mobile ein mobiles Fuhrpark- und Leasingportal für den orts- und zeitunabhängigen Einsatz an. „Der Zugriff durch unterschiedliche Nutzergruppen - Mitarbeiter, Kunden, Partner, Vertriebskräfte und Dienstleister - kann dank der einheitlichen Nutzerverwaltung und Authentifizierung sicher und effizient personalisiert werden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Uwe Bauch. 

Die Applikationen sind auf allen unterstützten Geräten - Smartphone, Tablet, Notebook, PC - anwendbar. comm.mobile verfügt über zahlreiche Apps für das mobile Fuhrparkmanagement: Disposition, Fahrzeug Konfigurator, Schadenmanagement, Reporting sowie Online Fahrer- und Kundenportal.

Janko Nebel, Uwe Bauch, Lavinio Cerquetti, Vorstand - community4you AG

Was bringt die Zukunft?
Vorstand Janko Nebel dazu: „Wir sehen die Zukunft in hybriden Applikationen mit dem entscheidenden Vorteil, dass etwa 90 Prozent der Codes plattformunabhängig und damit kostensparend als HTML5-Webapp entwickelt werden können“. Ein weiterer Vorteil des hybriden Ansatzes ist die Konsistenz der Benutzeroberfläche auf unterschiedlichen Plattformen bei gleichzeitiger Wahrung der Gestaltungsrichtlinien der Hersteller sowie der parallelen Anpassung der Benutzeroberflächen an persönliche oder kundenspezifische Anforderungen.

„In Zukunft werden sich mobile Applikationen hin zu progressiven Web-Apps entwickeln, die sich dadurch auszeichnen, dass alle mit HTML5 existierenden Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um den Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit zu garantieren“, sagt das andere Vorstandsmitglied Lavinio Cerquetti. Das beginnt mit der Möglichkeit, Programmcodes während der Laufzeit der App dynamisch über sichere Verbindungen nachzuladen oder zu modifizieren und geht über die Verwendung von Lokalisierung- und Messagingkomponenten bis hin zur Offline-Fähigkeit der App. „Für den Benutzer ist es dann gar nicht mehr ersichtlich, dass er eine Web-App bedient, da diese auch bei fehlender oder schlechter Netzwerkverbindung funktioniert.“

Apps bieten maximale Flexibiliät
Derzeit nutzen 62 Prozent der comm.fleet-Kunden das App-basierte Fuhrpark- und Leasingportal  comm.mobile für den mobilen Einsatz. Seit der Einführung des Produktes hat sich dieser Anteil stetig erhöht. „Wir prognostizieren für die Zukunft ein weiteres Wachstum, da die Nutzung mobiler Apps maximale Flexibilität gewährleistet. Der Hauptteil unseres Kundenkreises setzt sich aus großen, teilweise international agierenden Unternehmen zusammen. Es sind diese Kunden, die unser mobiles Anwendungsportal mit allen seinen Anwendungsmöglichkeiten einsetzen. Aber auch kleinere Firmen oder Unternehmen mit kleineren Fuhrparks nutzen es, teilweise mit einem abweichenden Anwendungsspektrum“, unterstreicht Uwe Bauch. Unsere Softwareprodukte passen sich den unterschiedlichsten Strukturen und Branchen an, sind modular und erweiterbar. Unabhängig von Art und Größe könne jede Fahrzeugflotte verwaltet werden.“

Quelle: Auszug aus „bfp fuhrpark + management“:  Wolfgang Schäffer | Apps sind auf dem Vormarsch: Auch in Fuhrparks?

15.05.2018